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an [...]

mit Song zum Text:

ich liege in einer Gruft und atme kaum, hilflos vom Schmerz besessen, schwarze Luft füllt schwer den Raum, ich habe nichts von deinem Bild vergessen..

unverstanden leb ich hier, die Nächte sind einsam und die Tage sind schwer, doch meine Seele weilt stets bei dir, wir liebten gemeinsam, lang ist es her..

damals hörte ich dein Herz für mich pochen, der Duft deines Wesens hatte mich betört, und so habe ich dir die ewige Liebe versprochen, doch dieses Geständnis hat deine junge Seele verstört..

aber ich möchte dir dennoch so vieles sagen, möchte dein Herz mit Küssen ausfragen, denn denke ich an das Liebesnest in dem wir glücklich lagen, versinke ich in einem Strudel aus endlosem Klagen..

jetzt trüben tausend Tränen meinen Blick, grausame Welt vergehe geschwind, ich sterbe qualvoll, Stück für Stück, doch die Liebe meines Lebens bist du mein Kind..

und ich führe die Feder des Schmerzes, bebend über das Papier meiner Sehnsucht, mit der blutigen Tinte des Herzens, die die Umstände unseres Lebens verflucht..

denn als sich die Zweifel des Alltags im Hirn austobten, haben wir unsere Liebe belogen und gemeinsame Gefühle betrogen..

und durch ängstliche Verschwiegenheit, in der die Menschlichkeit liegen bleibt, wurden unsere gemeinsamen Probleme zum geteilten Leid..

doch ich war blind und zu sehr in die glückliche Zeit mit dir verschossen, und so habe ich das (wahre) Leben vor uns ausgeschlossen, habe gierig deinen seligen Trost genossen, und mich in deiner kleinen Welt versteckt und eingeschossen..

habe dich mit meiner Liebe übergossen, und jede Umarmung zu lange genossen, bis die Keime der Liebe in den Himmel schossen, und Gelüste zu Langeweile zerflossen..

zu hoch war der Himmel, und zu tief das Meer, die Geister sind verschimmelt, und die Herzen wurden leer..

nun vertrocknet die Saat von Hoffnung und Glück, zu spät kam der Regen für unsere Liebe, denn wir wichen ängstlich vor seinem Segen zurück, und überließen das Feld den Keimen der Egotriebe..

doch ich möchte endlich wieder Seeligkeit spüren, möchte meine Arme um dich schlingen, möchte deinen warmen Körper berühren, und für dich meine Liebeslieder singen..

möchte auf dem Schlachtfeld der Liebe dein Herz zurück gewinnen, mutig kämpfend, Sieg auf Sieg, möchte deinen Geist mit Freude verführen, damit die Klänge der Liebe erklingen..

mein Herz liebt dich, und ist überwältigt von dir, denkt mein Kopf an dich, wird rasendes Verlangen zu wilder Gier..

ich will dich endlos umarmen und küssen, doch deine Ängste treten mich mit wütenden Füßen, und so werde ich meine Dummheit für immer büßen müssen..

denn dein Mund tut mir nun kund, das unsere Liebe vergangen, jetzt stehe ich am Abgrund, und spüre Todesverlangen..

doch ich trage kein Selbstmitleid in diesen Gedanken, mir fehlt nur deine unschuldige Kraft, und ich beginne am Abgrund des Lebens zu schwanken, (schenk mir deinen Zaubersaft)..

ich brauche deine Hilfe, brauche deinen Trost, die Kälte bricht über mich herein, bringt schreckliche Angst und eiskalten Frost..

jetzt ist der Winter über meine Seele gekommen, hat den Blumen unserer Liebe die Wärme genommen, und der Garten meines Glückes ist zum Unglück verkommen, denn deine Seele ist aus den Fängen meiner Liebe entkommen..

ja ich weiß, die Jugend blüht wild und dumm, und das Alter schweigt dazu still und stumm, denn es hat die Weisheit und das Verständnis, für deren zu lebende Leben und dessen Erkenntnis..

doch wenn man durch des Teufels List gehemmt ist, und den Gedanken des Egos zuviel Wert beimisst, dann verliert sich die Liebe im Gewirr aus Regeln und Schranken, und diese brachten das Vertrauen in unsere Liebe ins wanken..

denn ich habe dich eingeschnürt, mit meinem blinden Verlangen, habe deinen Mut entführt, und dein Lachen mit meiner Angst eingefangen..

jetzt bist du hölzern, bleiern, abgewandt, stehst ängstlich an unserem Beziehungsrand, denn alles lief schief so wie es lief, ein jedes Wort, ein jeder Brief..

und so erscheint es mir, als mein Schicksal in dieser trostlosen Zeit, aus unendlicher Liebe zu dir, bringt mir diese das ewige Leid..

denn du bist der Weg auf dem ich gehe, das Fundament auf dem ich stehe, die Augen durch die ich sehe, und auch mein Gott zu dem ich flehe..

und so versprach ich mit bedeutungsvollen Worten, “wenn wir gemeinsam l[i]eben, öffnen sich uns alle Pforten”, doch wer ist wirklich bereit dies alles zu riskieren, denn wer wagt, der kann auch alles verlieren..

aber ich dachte dieses Wunder hätten wir vollbracht, denn ich habe dir (all) meine Liebe gegeben, doch du hast aus Angst und Verzweiflung Schluss gemacht, und ich verlor meinen einzigen Sinn zu Leben..

jetzt werde ich als Träumer ausgelacht, und um meinen liebenden Verstand gebracht, umgeben von fremden Stimmen in ewig dunkler Nacht, bin ich in meinem Alptraum von der Hölle erwacht..

ich fühle mich so leer und verbraucht, von der Liebe betrogen, ich hätte deinen Trost so dringend gebraucht, das Leben hat uns beide belogen..

warum hast du diesen schmerzenden Schrei nicht vernommen, aus den Tiefen meiner Seele war er entronnen, entsprungen im Glauben, das wir beide uns lieben, in der Hoffnung, das deine Ängste Flügel kriegen..

doch muss ich erst sterben, damit ich den Wert meiner Liebe beweise, dann beende ich sinnloses Werben, und begebe mich auf die einsamste Reise..

warum werden erst die Toten bedauert, als Offenbarung der eigenen Vergänglichkeit, wir haben uns lebendig eingemauert, doch ich werde dich lieben - auch in der Ewigkeit..

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