Der Malblog! Eine bunte Sammlung von Malerei, Grafik, Film, Musik, Fotografie, Texten, und und und..
 

nichtöffentlich
(lat., innerhalb der Mauern),

um das blanke Entsetzen in Worte zu fassen, werde ich die Gedanken erfassen - die uns hassen lassen, werde eine Welt beschreiben, die am Abgrund steht und durch Hass und Angst zugrunde geht, denn dunkle Nacht umringt des Menschen Wiege, wir liegen dicht gedrängt und das Licht scheint trübe, Dämonen spielen das Lied vom Tod, kennen der Menschen Gedanken, wittern unsere Not, sehen den Rauch des Verbrannten über die Wiege ziehen, sehen Kreaturen der Angst vor der Wahrheit fliehen, sprechen vom Ende der Schöpfung, hören panisches Lachen, spüren unsere Verzweiflung, mit der sie das Inferno entfachen..

hinter den Mauern eines jeden Verstandes, rieseln zweifelnde Gedanken wie die Körner des Sandes, sie sind die Wächter in unserem Leben, sie zählen die Chancen, die schon vergeben, sie zählen die Sünden, die schon begangen, man nennt sie Gewissen, um Weisheit zu erlangen, sie sind wilde Bestien, die ewig beißen, uns nächtelang jagen und ihre Beute zerreißen, sie sind unsere ethischen Schranken, die Bisse des Gewissens - quälende Gedanken, werden zu Richter und Henker über unser Handeln, wenn wir benommen durchs Leben wandeln, suchen die Sünder heim und lassen sie nicht mehr los, sind des Menschen Natur - geboren im Schoß, lassen die Täter büßen für vergangene Taten, um in Zukunft ihr Treiben zu hinterfragen, geben der Menschheit den Rahmen zum Überleben, doch dieser Lichtblick ist schon längst vergeben, denn als die Menschen ihr Denken vergaßen, verkam die Moral zu hohlen Phrasen, fielen die Bande der Nationen dem Ego zum Opfer, begann der Krieg gegen unseren Schöpfer.. (Liebe)

es tobt ein Krieg in allen Welten, verdunkelt den Himmel, vernichtet die Helden, auf dem Schlachtfeld des Lebens sind wir erbitterte Feinde, doch kommen wir alle aus einer Gemeinde, aber die Gier treibt uns weiter, über verbrannte Äcker - als des Teufels lechzende Speichellecker, die Früchte die wir ernten, ist die Saat, die wir gesät, durch das Handwerk, das wir erlernten - auf das die Liebe untergeht, die Kriegskunst dient der Existenz, der Frieden längst vergessen, der Tod als letzte Konsequenz, von Fanatismus blind besessen, nackte Angst wird durch grinsende Masken verborgen, doch die Wahrheit offenbart den Egoslogan, und auch Narben werden schnell entdeckt, von Eitelkeit die Wunden leckt, glauben blind, die Ignoranz heilt alle Wunden, dabei ist das Fazit frei erfunden, denn die Masken, die wir tragen und an denen wir uns laben, fronen Wesen, die wir schätzen, um uns damit zu verletzen..

die Fasson verkündet größte Not, denn wir sitzen vereint im sinkenden Boot, auf der Überfahrt zur Unterwelt, bezahlt durch blutiges Fersengeld, auf der Flucht vor den Geboten im Leben, stupide der eigenen Angst ergeben, und so bleibt uns das Paradies verschlossen, denn wir haben verbotene Früchte genossen, sind über Leichen gegangen, um ans Ziel zu gelangen und müssen um unsere Seelen bangen, haben den Preis zu zahlen für unser törichtes Handeln und werden qualvoll durchs Feuer wandeln, doch Hoffnung heißt auch Gläubigkeit - Visionen von einer besseren Zeit, in der die Masken fallen, wir alle Fäuste ballen, um mit vereinten Kräften den Krieg zu beenden, in dem wir das Boot der Liebe zuwenden..

9.II. usa flagge

unter den Trümmern von eingestürzten Fassaden, liegt unser Glaube an die Freiheit begraben, zerschmettert von verborgenen Mächten, die ihren privaten Kampf ausfechten, und auf Kosten kostbarer Güter, verschleiert durch die Propaganda der Betrüger, können die Heckenschützen in ihren Verstecken frohlocken, denn die Mütter sind über das Schicksal ihrer Söhne erschrocken, über den tiefen Sturz des Ikarus - der aus falschem Stolz - der Sonne trotzen muss, jetzt sind die Himmelsreiter gefallen, erwacht aus ihrem Traum, geweckt von verstoßenen Vasallen, verborgen im Flaggensaum, geboren im Zeichen der Rache, erzogen im Blauen Dunst, halten die Täter die Totenwache und buhlen um der Witwen Gunst, werben für Vergeltung, Angst und Hass, sprechen vom Töten, als mache es Spaß, sind der Welten regieren trunken und missbrauchen den göttlichen Funken, genießen die Entscheidung über Leben und Tod und heben die Welt aus ihrem schlotternden Lot, geben dem Teufel einen Vorschuss - auf seinen kommenden Lohn, besiegeln den Pakt - mit einem letzten Kuss - und verlieren den Erdenthron, geben den Befehl zum eigenen Untergang und beschließen damit das Ende vom Anfang, denn das Totenreich wird expandieren und die Wut wird explodieren, wird die Vernunft der Gescheiten besiegen und sie verleiten, dem Hass zu erliegen, dann sind die Tage der Menschheit gezählt, weil der Mensch die Menschen quält..

die Menschheit tötet nur zum Spaß und geht gegen sich selbst mit ihrem Hass, verschuldet durch ihre Unmündigkeit, verlieren die Seelen an Leichtigkeit, versinken im Strudel aus Angst und Leid, mit der Zerstörung ihrer Persönlichkeit, und auch Brüderschaften werden sterben, wenn die Dämonen mit ihrer Verheißung werben, blenden die Jünger mit Reichtum und Macht, dabei wird den Seelen der Gar aus gemacht, denn stehen die Freunde dem Irrglauben im Wege, werden Gesten der Liebe fad und träge, steht das eigene Ego über geliebten Personen, um seinem neuen Patron mit Angst zu fronen, wird die Verantwortung für deren Dasein verdrängt und die Freundschaft im Fluss des Lebens ertränkt..

vom Gebräu des Lebens tranken wir in vollen Zügen, verramschten unser Bewusstsein und konnten uns nicht begnügen, mit dem Bande der Seelen waren wir vereint, jetzt sind wir gefallene Engel und der Himmel weint, wir ließen Instinkte walten, hatten das Menschsein vergessen, ließen die Herzen erkalten, von tierischer Gier verzückt besessen, in den Nächten der Triebe - des Lebens bittersüßer Saft, du bist meine verlorene Liebe, im Rausch verebbte Leidenschaft, der Sündenfall - das Missgeschick, die Ohnmacht brach uns das Genick, der Sünde sollte Buße folgen, unser Glaube verdeckt von dunklen Wolken, die Tempel der Dämonen beschränken unsere Sicht, verdunkeln den Himmel und nehmen das Licht, der Fehler sühnen ist meiner Gebete Gedeih, doch die Vorboten der Hölle brachen unsere Herzen entzwei, denn die Fehler sind des Lebens Lehren, doch wir sollten deren nie verehren, sonst sterben wir in ihren verdammten Hallen, verlieren unsere Flügel und bleiben gefallen, aber wenn wir uns besinnen, auf die Tugend schwören und in Demut mit Vergebung beginnen, dann wird sich der Phönix aus der Asche erheben, werden auch uns die Sünden vergeben und können wieder in Freiheit leben..

schließt die Augen und hört meine Klagen, erkennt eure Schwächen und stellt euch den Fragen, könnt ihr euch entsinnen, an die Zeit vor dem Bedauern, wir liebten (bewusst) und ohne Mauern, waren der Liebe verpflichtet - mit Treu und Glauben, hatten aufs Töten verzichtet und wollten die Welt nicht berauben, tolerierten das Leben mit (all) seinen Formen und bestritten einen Wettstreit mit Regeln und Normen, entdeckten unbekannte Welten, auf dem Weg zum Ziel, kämpften für unsere Visionen, auch wenn es den Göttern missfiel, waren zum Dialog bereit, ohne Raster im Geist - das uns Menschen entzweit und Ideen zerreißt, korrigierten den Standpunkt, nach befugter Kritik und reichten uns die Hände mit offenem Blick, dies alles war die Welt der Liebe, bevor sie verschwand durch die Gier der Triebe, und nun öffnet die Augen - seht, wo ihr steht und in welcher Welt ihr eurer Wege geht..

denn - wir sind Superhelden in verlorenen Welten!

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