Meister, -der, -des, …,
Kosmos, der-, (Weltall,
geordnetes Weltall;
Weltordnung) grch.
nutze den Moment und genieße die Freiheit - denn:
wir sind alle vereint mit der göttlichen Einheit
verleihe meiner Stimme einen Sinn, schärfe dein Gehör und gib dich meinen Wortspielen hin, ich möchte dir erzählen von einer vergessenen Welt, von Legenden aus den ersten Tagen, als die Weiten der Liebe noch strahlend erhellt, von Sagen aus uralten Zeiten, die umwoben vom Netze aus Schuld und Schmerz, in bebenden Wellen und klagenden Leiden, auf wilden Stromschnellen abwärts reiten, verwandelt in verlorene Schätze, vom einstmals so stolzen Herz, sind sie überlieferte Zaubersätze und streben als düstere Visionen himmelwärts, denn sie künden von den letzten Stunden, verheißen den tiefen Fall, vom Ende des goldenen Reiches und dem langen Ritt durchs dunkle Tal..
die Zeit ist gekommen, um euch das Ende der Menschheit zu offenbaren, Meister Kosmos ist das Warten leid, jetzt sollt ihr die Wahrheit über dieses Dasein erfahren, er hatte geteilt - was uns einstmals alle vereinte, seine Tränen waren das Wunder der Schöpfung, als er einsam voll Sehnsucht sein Abbild weinte, seine Augen sind so tief wie das Wasser der Geschichte, sie durchdringen euch und machen das Koma in dieser Raum/Zeit zunichte, eure Seelen wurden tief in sein uraltes Gesicht gebrannt, in einer Corona aus reinem Licht regiert sein göttlicher Verstand, seine Stimme durchbricht die letzten Schranken, seine Gesten der Liebe bringen eure irdischen Teufel ins Wanken, das Prinzip vom Chaos ordnet er paradox, und seine Hände behüten Pandoras Box..
er ist der Meister aller Klassen, er sieht all eure Straßen, Wege und Gassen, aber er schenkte EUCH das Licht der Liebe und die Gabe vom freien Geist, doch diese Welt der Tugend habt ihr mit Angst und Hass entstellt und verwaist, denn ihr habt das Glück überreizt und von diesem Betrug an der Schöpfung gewusst, habt die Unschuld verloren und euren Verstand entgleist - der auf seiner reinen Liebe fußt, und so kamt ihr vom Regen in die Traufe - dies ist eurer Sünden letzte Taufe, und als Tränen des Zorns in seinen Augen, seid ihr nun verdammt, an den Tod eurer eigenen Seelen zu glauben..
denn die Mehrheit von euch siecht in kalten bleichen Gossen und protzt dennoch unverdrossen mit glorreichen Heldenpossen, von neuen Zeiten und mächtigen Welten, mit besseren Waffen und feigen Helden, doch ohne die Hoffnung (auf) und den Mut (für) die Entdeckung der verborgenen Seite, bleibt das Blut in den Herzen kalt und die Glut in den Geistern verkauft oder pleite, denn wenn ihr durch eure Ignoranz sein Geschenk der Liebe und Vernunft verschmäht, verleugnet ihr eure Herkunft und die eigene Identität, und so neigt sich das Spiel aus alten Tagen seinem Ende entgegen, Meister Kosmos stirbt an euren Klagen und ihr verliert seinen göttlichen Segen, tödlich verletzt habt ihr seinen Untergang besungen, und er wurde durch seinen Drang nach Vielfalt und Liebe bezwungen..
die Raum/Zeit der Technik hat begonnen, Maschinen bevölkern die Sphären zwischen den kosmischen Sonnen, regieren über die Länder des materiellen Konsumsystems, und machen das Leben der Menschen leicht und bequem, wir berechnen - sie verrichten, wir befehlen - sie vernichten, doch “wer zählt die Stunden meines Glücks und wer die Sekunden der Vernichtung, wer geht mit mir das letzte Stück, und wer gibt meinem Leben eine neue Richtung” - dies sind die Fragen unserer debilen Leben, denn Habgier, Hass und Angst sind die Ziele, nach denen wir ergeben streben, und so sezieren wir die Welt im Reagenzglas der Technik - durch die Brillen unserer Wirklichkeit, doch diese Art zu studieren bricht uns das Genick, und unser Wille nach Fortschritt befördert dieses bestehende Leid..
denn wir benutzen Zeitmesser, um das Leben einzufangen, und stutzen, wenn wir nicht ans Ziel unserer Träume gelangen, vergöttern den Raum, den wir beherrschen, in dem wir das Universum in Formeln einpferchen, haben Mutter Natur mit Gewalt unterdrückt, von der wir einstmals in Frieden geschieden, sind unserem Dasein als Menschen noch weiter entrückt, und haben jegliche Verantwortung für diese Taten entschieden vermieden, doch hinter den Toren dieser Endlichkeit, entscheidet Meister Kosmos über unser Freud und Leid, denn der Hass oder die Angst gegenüber der Liebe ist wie der Sand des Todes in seinem kosmischen Getriebe, und so wird er uns richten, durch unsere eigenen Hände, wird diese Welt der Technik vernichten, und bereitet unserer feigen Herrschaft auf Erden ein qualvolles Ende..
das Mysterium Mensch ist dem Kosmos entsprungen, aus Zwängen der Ungeduld geboren, hat es seine Schreckensherrschaft im Spiel mit der Technik errungen, doch die Collage seiner Heimstatt ist das Bildnis einer toten Stadt, deren Lichter der Liebe sind vergangen, Mond und Sterne scheinen trüb und matt, denn der Himmel ist vom Rauch verhangen, die Straßen, Wege und Gassen sind ausgestorben und verstaubt, die Bäume des Lebens vergiftet oder entlaubt, verkümmerte Gräser wuchern über verfallene Gemäuer und aus zersprungenen Nischen lodert glühendes Feuer, die Ruinen sind ohne Türen und Fenster, in deren Dunkelheit lallen geistlose Gespenster..
aus dunklen Zimmern in verfallenen Verschlägen erklingt hilfloses Wimmern und schluchzendes Beten, von grinsenden Masken und verhungerten Leibern, aus deren vergilbten Matratzen quillt schlieriger Eiter, gekreuzigte Freier schänden gierig ihr eigenes Blut und verkrüppelte Weiber begehren diese gottlose Brut, denn im lieblosen Rhythmus auf dem Sterbebett vollzieht sich deren gequälter Orgasmus - mit dem aufgepflanzten Bajonett, Angst und Hass wird von dieser Gewalt getrieben, im wilden Spiel der technischen Barbaren, ist die Hoffnung auf Liebe liegen geblieben, denn in ihrem mechanischen Zerstörungsverfahren wurde das Schicksal der Menschheit in den Mühlen des Fortschritts zermahlen, weil in dieser entstellten Zeit mit seinem verkümmerten Raum unendliches Leid verschlungen wird - ohne es zu verdauen..
Meister Kosmos war mir Ungemach, als er mir in die Mitte meines Herzens stach, mich verbannte aus seiner unendlichen Weite, damit ich den Weg der Finsternis in einem verfluchten Lande beschreite, denn ich rannte ohne Ziel und Sinn durch mein dunkles Leben, war Fortuna verfallen, dem Schicksal ergeben und strebte dem Zufall der Erleuchtung entgegen, und so enthüllte mir dieser im Augenblick das Geschenk deiner Liebe und legte es mir Stück für Stück in meine mit Angst und Leid gefüllte Wiege, denn dein Licht erschien mir in dieser beschränkten Raum/Zeit Dimension und verdrängte die Nacht mit einer mächtigen Kollision von ihrem prächtigen Thron, bedeckte die Wunden, die meine Seele quälten, denn ich entdeckte die Schönheit deiner Welten, diesen von Unschuld durchtränkten Schein reiner Liebe, der meine Wirklichkeit entlarvte als eine zeitlose Lüge..
der mir den Himmel teilte für meinen Weg in fremde Dimensionen, durch ein Gewimmel von Millionen enthemmter Dämonen, denn durch die Krümmung der ersten Person erfüllt sich meine Bestimmung, und es bersten die letzten Bastionen dieser dunklen Nation, und nun schweigen meine blutigen Waffen, um im mutigen Reigen unserer beiden Seelen ein Zeugnis der Liebe zu erschaffen, um dir vom Universum zu erzählen, von fernen Galaxien, die den Raum erhellen und Sternen, die sich im Feuer der Schöpfung vermählen, und um dir von einer neuen Wunde zu beichten die nicht zu büßen ist, auch wenn mein Geständnis reiner Liebe deinen süßen Mund küsst, denn ich wurde mit der schönsten Welt belohnt und lebe in dieser geträumten Vision (ich liebe dich)
wo Worte nicht reichen und das Wunder beginnt, lebt die Illusion der Liebe - unser gemeinsames Kind, fernab von Raum und Zeit entsprungen, ist uns der Zauber der Schöpfung durch Liebe gelungen, denn im Zusammenspiel der unbegrenzten Unbekannten ist die Verschmelzung von Herz und Hirn entstanden, jetzt spüre ich, wie die Liebe in der Hitze meines Bewusstseins thront, wie die Spitze eines Eisberges am Horizont, wie eine verborgene Klippe in der wogenden See, wie ein wippender Teil vom kosmischen Zeh, in der verborgenen Welt der unendlichen Tropfen, in den Tiefen meines Bewusstsein höre ich die Sehnsucht der Liebe einsam klopfen, doch vereint und gekoppelt mit ungezählten Syn(a/o)psen, ist sie wie der Baum des Lebens - mit Millionen von Knospen..
die Töne meines Geistes werden dich nur umhüllen, denn die Gefäße meiner Worte vermag nur ich mit Leben zu füllen, denn meine Sprache ist die Summe von erlebten Ideen, und diese Erfahrungen kann kein Zweiter verstehen, doch es ist das Ziel meiner Texte - eine Brücke zu schlagen, zwischen den Dimensionen der Bilder - die wir in unseren Köpfen tragen, damit ich teilen kann – was ich erschaffe, denn der Geist ist unsere gemeinsame Waffe, um zu verstehen, was zu verändern ist, denn du ha(s)st - was du bist (Mensch)
und so sprach Meister Kosmos seine letzten Worte, brach den Schwur mit der Menschheit und verschloss seine kosmische Pforte..

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