erbärmlich; nichtswürdig, lat.- frz.,
Misere die, -n, Elend, Jammer, Not, Armseligkeit,
Miserere das, [s] Anfang und Name eines Bußsalms,
lat., erbarme dich! …
du bist die Heroin meiner nächtlichen Träume, Reiterin Fortunas wogender Schäume, auf dem Flusse der Venen durch meinen Leib, du bist des Satans flammendes Weib, meine Seele ist besessen, der Sehnsucht klagender Schrei, meine Begierde ist niemals vergessen, du bist wie ich - niemals frei, die Sucht, die mich quält, das Grauen vorm nächsten Ritt, die Paradoxie meines Lebens - das Remake vom ersten Schritt, der schönste Traum, das letzte Leiden, das Ende - der Anfang von goldenen Zeiten..
getauft wurde dieses Land, mit dem Namen des Propheten, Fortuna an den Rand verbannt, unsere Zukunft ist vergeben, die Ängste, die uns quälen, die Furcht, die uns zerfrisst, unsere Idole sind das Maß, an dem sich jeder misst, die Masse zieht hinüber, auf den glanzlosen Pfaden dahin, unser Dasein wird immer trüber, auf der Suche nach dem Sinn, geblendet von den falschen Zielen, gezeichnet vom Gefecht, in dem unsere Träume zerfielen, Stumpfsinn wird bitter gerächt, die Wahrheit wird verleugnet, Utopien unterdrückt, die Dämonen werden stärker, von unserer Qual verzückt, miserabel geht es diesem Land, die Opfer sind die Täter, Freud und Leid gehen Hand in Hand, wir sind die Verräter..
das Leben ist ein Drama, die Akteure mittendrin, der Regisseur bestimmt den Titel - den Starkult als einzigen Sinn, der Schatten unseres Egos, das Pendant des Glücks, in der Reflektion unseres Lebens bleiben wir Komparsen eines miserablen Stücks, denn Vertrauen heißt der Mangel, an dem das Schauspiel darbt, der Frieden ist erkauft, die Wunden sind vernarbt, der Argwohn hat sich breit gemacht, die Arroganz ist unsere Schwäche, Propheten werden ausgelacht, wir prellen unsere Zeche, Ideologien blenden blinde Motten, Sünden machen Preise teuer, die Kadaver werden schnell verrotten, auf ihrem Weg durchs Fegefeuer, im Lande thront der Sündenfall, die Tugend ist vergessen, die Parasiten lauern überall, die Masse ist besessen, sie gehen über Leichen, erwecken das wilde Tier, Artverwandte müssen weichen, durch triebhaft lechzende Gier, bewusstlos zieht die blutgeile Meute, auf ihrem Weg dahin, sie wittern leichte Beute, auf der Suche nach dem Sinn, doch wenn der Vorhang fällt, dann werden sie erkennen, des Dramas wahrer Held, und müssen sich bekennen, des Spiegels ewige Sklaven, vereint am jüngsten Tag, sie werden die Taten bestrafen, Brudermord ist Hochverrat..
verborgen im Dunkeln, verdeckt von der Nacht, die Häscher der dunklen Seite, Kreaturen der Schattenmacht, lauern gedrungen, mit leisen Stimmen, bohrenden Fragen und leisem Wimmern, in den Gassen und Straßen einer jeden Stadt, in dem Land unserer Wahl - dem Egosyndikat, ihre Namen sind geächtet, verdrängt hinter schönen Fassaden, ihr Olymp ist der Schatten - der Schatten von fetten Maden, doch sie kehren wieder - Nacht für Nacht - der Alptraum des Pöbels neu erwacht, drängen hervor mit diabolischen Kräften, aus dem Schatten ihrer Tyrannen, die Plazenta von verbotenen Säften, getrunken im bewusstlosen Rausch der Sinne, im Glauben an falsche Idole, gerächt vom Abbild der hohen Kinne, die Heerscharen unserer verdrängten Sünden, durchstreifen das Land, um das Armageddon zu verkünden, Habgier und Arroganz als verbotene Symbole, kein Erbarmen lautet die Parole, der tosende Sturm, die reißende Flut, verbrannte Städte, vergossenes Blut, die Fassaden fallen, das Licht bricht herein, die Wolken vergehen, Friede kehrt ein..
die Waffenruhe ist erzwungen, die Resolution gefasst - eine neue Ordnung zu erschaffen, die alte Welt ist verhasst, zum Handeln verdammt, in der Not vereint, ihr Ziel erkannt - den gemeinsamen Feind, doch vieles wurde nicht gesagt, im Dialog der beiden Seiten, und Lektionen, die sich trafen, waren beider einsamer Leiden, denn im Kampf der Spiegelbilder dominieren die Eitelkeiten, hinter höhnischem Grinsen verborgen - der Egos Unsicherheiten, doch die Mauern der Geborgenheit zerfallen im Sturm der Zeit, und schutzlose Liebe mutiert zum kollektiven Leid, miserabel geht die Welt zu Grunde, stumme Schreie durchziehen das Land, die Misere verkündet euphorisch die Kunde - die Dynastie der Parasiten steht am Rand, eine neue Ära hat begonnen, der Tag verdrängt die Nacht, die Schatten sind zerronnen, es lebe die neue Macht, das Licht durchbricht den grauen Schleier, Erleuchtung birgt der neue Pfad, der Salut erklingt zur Siegesfeier, die Gegner vereint im Magistrat, die neue Welt gedeiht, auf den Ruinen der alten Bastionen, dem inneren Frieden geweiht - Hoffnung beflügelt Visionen..
ein Traum durchzieht meinen müden Geist, die Welt hat sich verändert, ist weit gereist, überall ist der Krieg dem Frieden gewichen, alte Schulden werden nicht mehr beglichen, ein jeder verändert die Welt - Stück für Stück, Wege werden besser, keiner schaut mehr zurück, jeder hat Mut, mit alten Konventionen zu brechen, seine Visionen zu leben und neue Grenzen zu setzen, Angst ist verschwunden, von der Wahrheit zerstört, ein jeder ist offen, Philosophien werden erhört, die Menschen streben der Liebe entgegen, geführt von Toleranz - in unendliche Ebenen, ich sehne mich nach der glücklichen neuen Welt - vermisse eine Liebe, die mich in den Armen hält..
stellst du dich den Fragen in deinem Leben, wirst du dich finden und kannst dir vergeben, denn du bist der Schöpfer deiner Welt, dein eigener Gegner, dein eigener Held, die Antworten bringen dich ans Licht, an das Ziel deiner Träume, zu einer anderen Sicht, zu einem neuen Leben - die Freiheit zu lieben, in Demut zu nehmen und zu geben..

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