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technisch - Raumpatrouille! ethisch - Urknall?
die Antwort nach dem Klick!
Der Mensch erlangt Weisheit nur durch Interaktionen mit seiner Umwelt und den daraus resultierenden Fakten und Fehlern. Einem Menschen per Dialog und Definition Wissen zu vermitteln, scheitert an der Unfähigkeit, sich mit dem kollektiven Unterbewusstsein* seiner selbst zu identifizieren. Doch je mehr Rückschlüsse und Verknüpfungen zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein vorhanden sind, desto größer ist sein Vermögen, sich mit den Erfahrungen und Lehren anderer bewusst zu identifizieren.
Die Erfahrungen mit dem Leben werden so zum Fundament für sein menschliches Handeln in Bezug auf seine Umwelt. Es erfolgen keine passiven, monotonen und gefühlsleeren Reaktionen auf eine heteronome Welt, sondern aktive Aktionen auf die Bedingungen und Anforderungen seiner Wirklichkeit. Dieser Reifegrad der Menschwerdung wird durch spezifische Faktoren der Umwelt beeinflusst und geprägt.
*(Gesamtheit aller menschlichen Erfahrungen, welche verborgen, unbewusst in uns wirken)
Entscheidend dabei ist der Umgang, also die Wertung und Wichtung dieser erlebten Erfahrungen. Diese beschließen über den weiteren Weg und das Ziel der individuellen menschlichen Entwicklung. So prägen Familie, Schule und Gesellschaft das Bewusstsein und die damit verbundenen Rückschlüsse auf das kollektive Unterbewusstsein.
Dabei gibt es zwei grundlegende Richtungen und Ziele. Das Haben und das Sein. Das Streben zum Bewusstsein oder kollektiven Unterbewusstsein. Dieses ist immer streng verbunden mit den jeweiligen gesellschaftlichen Gegebenheiten und deren Orientierung in eine der beiden Richtungen.
Ein Wechsel des Einzelnen in die eine oder andere Richtung entsteht durch kausale Zufälligkeiten und charakterlich familiäre Prägungen. Diese werden durch unterschiedlichste Notsituationen ausgelöst und eingeleitet.
In einer kapitalistischen und konsum orientierten Gesellschaft dominiert der Glaube an das Bewusstsein mit seiner wissenschaftlich geordneten Wirklichkeit.
Das Haben mit dem Streben nach materiellen Gütern zur eigenen Seinserklärung gilt als höchstes Gut menschlichen Handelns. Gleichwohl wird der Anschein von Moral und Ethik gewahrt, um die verbleibenden quälenden Fragen des Sein zu beantworten. Oder um das notwendige Maß an Ordnung und Sicherheit zu rechtfertigen, das durch die Machtautorität der Gesellschaft (Staat) aufrecht erhalten werden muss.
Religion zur Überwindung einer Trennung von Mensch und Natur existiert nur noch als institutionelles Instrument zur Machterhaltung, in der die Spiritualität dem Glauben an Wissenschaft und Wirtschaft gewichen ist. Der noch existierende Glaube an Gott* gründet jedoch nicht auf dem Leben, sondern auf der individuellen Ohnmacht und der Angst vor diesem System. Der Fortschritt jeder menschlichen Entwicklung wurde an den technischen und wirtschaftlichen Prozess gekoppelt und macht dadurch eine humanistische Seinorientierung unmöglich.
*(Gott: die Liebe zu(m) Leben)
Familie, Schule und Gesellschaft sind Teile eines großen System wirtschaftlicher Marktpolitik von Angebot und Nachfrage geworden. Menschen werden in dieses System geboren, assimiliert und nach Bedarf entsorgt. Wünsche, Träume und Ziele des Einzelnen werden den objektiven Gegebenheiten angepasst und untergeordnet.
Das Subjekt dient dem Objekt.
Die Schwachen und Starken in dieser ökonomisch sozialen Gesellschaft sind beide Verlierer im Spiel um ihre Menschlichkeit. Gewinner ist nur ein vom Menschen geschaffenes Machtsystem, das ihn in seiner freien Entfaltung unterdrückt und manipuliert. Die Rahmenbedingungen für eine menschliche Existenz werden nun nicht mehr vom Menschen, sondern vom Entwicklungsgrad des Fortschritt (Wohlstand) diktiert.
Die Markt- und Mediengesellschaft des Haben beherrscht somit in letzter Konsequenz den Menschen, der sie erschaffen hat.
Gesellschaftliche Veränderungen in der Einstellung vom Haben zum Sein sind nur durch eine individuelle Revolution des Einzelnen gegen sein bestehendes Wertesystem möglich.
Das Erwachen dieses Menschen erfolgt dabei durch eine subjektive Überwindung der Systemprägung und dessen heteronomen Wertobjekten. Im Einzelnen kann das durch unterschiedlichste Notsituationen ausgelöst und eingeleitet werden. Dies sind körperliche, geistige oder seelische Extremlagen in Bezug auf Interaktionen zwischen dem jeweiligen Menschen und seiner Umwelt.
Es geht dabei um die Befreiung von trügerischen Moral- und Ethikvorstellungen und der Überwindung einer materiellen Konsumeinstellung von Familie, Schule und Gesellschaft. Hin zu einem eigenen, auf individuellen Erfahrungen basierenden und funktionierenden Wesen.
Durch diese Konfrontation mit der Wirklichkeit gelangen die Grundfragen über die menschliche Existenz in das Bewusstsein, bewirken dort einen tief greifenden Einschnitt in das bestehende Wertesystem und legen auf diese Weise das Fundament für den Weg des Sein.
Der individuelle Umgang (Wertung und Wichtung) mit dieser Erkenntnis ist jedoch eng mit den charakterlich familiären Prägungen der Kindheit und seinen heteronomen Wertmaßstäben verbunden. Um dieses neue Verständnis der eigenen Wirklichkeit dennoch zu festigen und aufzubauen, ist es deshalb wichtig und notwendig den entsprechenden Abstand durch geistige Entfremdung zur familiären, schulischen und gesellschaftlichen Existenz zu gewinnen.
Das bestehende Weltbild muss ständig angezweifelt und hinterfragt werden.
Alles ist in Bewegung und nichts ist von Dauer.
Das sind die einzigen Wahrheiten, um von der verblendeten, kollektiven Realität einer ganzen Gesellschaft zu einer individuellen Urteilsfähigkeit zu gelangen.
Der Preis ist ein Verlust von absoluten Sicherheiten und unverbrüchlichen Wahrheiten. Doch der Gewinn ist ein individueller Glaube an das Leben mit seinem Gott, die Liebe. Die Veränderung einer ganzen Gesellschaft kann aber nur durch eine Vielzahl von am Sein orientierten Menschen erfolgen. Als Folge können auch die gesellschaftlichen Werte eine Wandlung erfahren.
Deshalb ist ein Wechsel vom Haben zum Sein nur schwer zu vollziehen, da die überwiegende Mehrheit vom bestehenden System überzeugt verblendet ist.
Die Natur des Menschen strebt durch Interaktionen mit ihrer Umwelt und den damit verbundenen Rückschlüssen und Verknüpfungen zwischen Bewusstsein und kollektivem Unterbewusstsein nach Weisheit.
Im Zuge dieser Entwicklung erfährt der Mensch eine Wandlung vom passiven hin zum aktiven Individuum. Entscheidend für die Menschwerdung ist dabei die Orientierung für das Haben oder das Sein. Diese werden von den vorhandenen und prägenden Umweltbedingungen in Familie, Schule und Gesellschaft bestimmt. (siehe I.)
Ein Wechsel dieser Richtungen entsteht durch kausale Zufälligkeiten und charakterlich familiäre Prägungen, welche durch unterschiedlichste Notsituationen ausgelöst und eingeleitet werden können. (siehe III.)
Der Mensch in einer kapitalistischen und konsumorientierten Gesellschaft hat durch seinen technisch wirtschaftlichen Fortschritt das Ziel der Menschwerdung aus den Augen verloren. Das von ihm geschaffene System kontrolliert und manipuliert ihn inzwischen selbst.
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft dieses Menschen werden durch die Bedingungen des Systems gelenkt. Der Fortschritt ist Maßstab und Prämisse für sein menschliches Handeln geworden. Die freie menschliche Entfaltung wird dadurch unterdrückt und entartet. (siehe II.)
Die Kluft zwischen der wissenschaftlichen und der menschlichen Entwicklung wird deshalb immer größer. Und in diesem Spiel gibt es nur einen Verlierer: der Mensch.
Die Antwort auf die Frage:
“technisch - Raumpatrouille! ethisch - Urknall?” - JA!
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